- kunst:raum konzept
- Bildende Kunst
- kunstsammlung
- Publikationen
- Inselschreiber
- Stipendien / Preise
- Wissen
- Kultur fördern
- Künstlerinsel Sylt
- Newsletter
- Anfahrt
- Kontakt / Impressum
18. Juli 2006
Lernen besteht aus einem Erinnern von Informationen, die bereits seit Generationen in der Seele der Menschen wohnen.
Sokrates
Ein Spiegel in die Seele?
Der Blick führt in den Spiegel, doch der bildet hier nicht das äußere ab sondern führt in der Zeichnung „the Mirror“ von Stephen Cone Weeks geradewegs in die Innenwelt einer rundlichen Holzfigur, die sich Alice -im –Wunderland gleich aufmacht in ein Märchenland. Der Spiegel ist eine der großen Metaphern, wenn es um die Darstellung des Inneren geht, um das Auseinandersetzen mit dem eigenen Sein und Bewusstsein.
Das kulturelle Programm „Innenwelten“ blickt in den Spiegel und zeigt künstlerische Auseinandersetzungen mit dem Bewußtsein, verortet es und zeigt wie unterschiedliche Sparten mit verschiedensten Ansätzen –häufig interdisziplinär-, den Innenwelten des modernen Menschen in ihrer unendlich komplexen Vielschichtigkeit auf die Spur zu kommen. Was sich an diesem Ort abspielt, vermag nur bruchstückhaft erkannt werden und ganz sicher nicht verstanden. Es ist lediglich eine Ahnung über die Möglichkeiten des Seins durch die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Ideen und Ebenen des Bewusstseins. Alle Mitwirkenden arbeiten mit ganz unterschiedlichen Mitteln und Formen an ihrer Idee einer „Innenwelt“ , einem Weg zur Introspektion, zur psychologischen Analyse und weiterhin zu einer Dimension des Traums und der Fantasiewelt (siehe auch Wissenschaftssommer Sylt 2006, Thema: Traum und Deutung).
Diana Ketler (Piano), Remus Azoitei (Violine),
Razvan Popovici (Viola), Bernhard Naoki Hedenborg (Violoncello)
Franz Schubert -
Adagio und Rondo Concertant in F Dur, D487
Johannes Brahms -
Klavierquartett in c-moll, op. 60
Allegro non troppo
Scherzo: Allegro
Andante
Finale: Allegro comodo
Peteris Vasks - Quartett für Violine, Viola, Violoncello und Klavier
I. Preludio
II. Danze
III. Canti drammatici
IV. Quasi una passacaglia
V. Canto principale
VI. Postludio
Das ensemble raro, 2002 gegründet, besteht aus vier vielseitigen Musikern aus Berlin, London, Wien und München.
Der Namensvetter des Ensembles, Meister Raro, die phantastische Gestalt aus Robert Schumanns geheimnisvollen Davidsbund, vereint in seiner Persönlichkeit die beiden Charaktere Florestan und Eusebius, die für die innere Zerissenheit des Komponisten stehen. Er zeichnet sich durch einen tiefen Verständnis der Notwendigkeit des Fortschritts in der Musik aus, vor allem durch den Versuch neue, unbegangene Wege ausfindig zu machen. In diesem Sinne sucht das ensemble raro stets nach kontrastreichen Programm-Formen, in denen epochenübergreifend, musikalische und literarische Beziehungen hergestellt werden. Um dies möglichst konsequent zu realisieren wird das Ensemble durch Gastmusiker beliebig erweitert.
“… Exzellent vorbereitet, hochmotivierte und technisch vorbildliche Interpretation”
Neue Musikzeitung, Ausgabe 07/08.2004
“So bescherte das Ensemble den Zuhörern in dem Quartett des Letten Peteris Vasks eines der seltenen Gänsehaut-Erlebnisse.”
Badische Zeitung, 06. Dezember 2004
“Dann erhob sich – gewitterartig – stärkster Beifall, standing ovations und lautgewaltiges Getrampel, von unchristlicher Vehemenz und neuheidnischer Wucht: einfach schön.”
Traunsteiner Tagblatt, 03. Juni 2005
