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31. Juni 2007, 20.15 Uhr
Sie ist auf Urlaub in Jalta auf der Krim, er auch. Anna Sergejewna ist verheiratet mit einem langweiligen Angestellten in der Provinz. Dmitrij Dmitritsch Gurow, knapp 40, hat in Moskau eine strenge, harsche Ehefrau, die er fürchtet. Anna Sergejewna ist jung und unerfahren; Gurow hatte zahlreiche Affären. So spaziert nun die junge Frau mit Barett und Spitz durch den Stadtgarten und fällt ihm auf. Man spricht, man verabredet und besucht sich. Ihre Naivität langweilt ihn ein wenig, doch zurück in Moskau denkt er nur noch an die Romanze in Jalta. Sie sehen sich wieder, und am Ende steht die Überlegung, wie sie ohne Lügen ein Paar sein könnten, ein „neues, herrliches Leben“ beginnen. Lakonisch, fast kühl führt Anton Tschechow durch die kurze Novelle, die er 1899 schrieb. Scharfe Beobachtung, subtile Darstellung von Stimmung und Charakteren kennzeichnen seinen Stil 
